Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Chinese traditional medicine

Wellness mit Tai Chi

Tai Chi (auch Tai Chi Chuan genannt) entstammt dem Chinesischem und wird auch als chinesisches Schattenboxen bezeichnet.
Ursprünglich wurde Tai Chi vor Jahrhunderten im chinesischen Kaiserreich als eine Kampftechnik entwickelt, die der Selbstverteidigung dienen sollte.

Heutzutage ist Tai Chi eher ein Bewegungssport mit Übungen, ähnlich der Gymnastik. In China ein Volkssport, gewinnt Tai Chi auch in westlichen Kulturen immer mehr Anhänger.

Die Bewegungsübungen des Tai Chi zielen darauf ab, die sportliche Fitness zu erhöhen und enthalten meditative Elemente, die zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen.

Die sehr langsamen Übungen des Tai Chi beinhalten einzelne Bewegungen, sogenannte "Bilder", die in ihrer Abfolge eine "Form" bilden. Im Tai Chi sind verschiedene Formen bekannt, etwa die "Pekingform", bestehend aus 24 Bildern, oder die "Zheng Manqing"-Form mit 37 Bildern. Formen können sich aus über 100 Bildern zusammensetzen.
Inhaltlich drücken die Übungen das Zusammenspiel der traditionellen chinesischen Elemente Feuer, Wasser, Holz, Erde und Metall aus.

Je nach Anzahl und Länge der Bilder kann das Durchlaufen einer Form von wenigen Minuten bis zu über einer Stunde dauern. Elemente des Tai Chi können individuell oder in Partnerstellung geübt werden.

Tai Chi erfordert die Konzentration auf eigene Bewegungsabläufe und fördert das Bewusstsein für den eigenen Körper. Neben körperlicher Fitness bewirkt Tai Chi mentale, emotionale und vegetative Entspannung.

In den letzten Jahren hat Tai Chi aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung zunehmend Eingang in Wellness-Programme gefunden und wird als anerkannte Therapieform in Kuren angewandt, etwa bei Asthma-Patienten durch gezieltes Atmungstraining oder bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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